Europatournee 2017: „DER HEXENTANZ“ (Sinopsis, Termine, Downloads)

Produktion des Circo Fantazztico / Costa Rica

Sinopsis und Hintergrund:
Das Zirkus-Theaterstück “Der Hexentanz¨ handelt von einem Holzfäller, der tief im Wald Bekanntschaft mit einer fröhlichen Gruppe von Hexen macht. Das sind junge, hübsche Frauen, die singen, tanzen, feiern und frei sind. Spontan trägt der Holzfäller zu ihren Liedern eine geniale, neue Strophe bei und wird mit Freuden von den Hexen in ihren Kreis aufgenommen und belohnt. Als einige Tage später sein, von Missgunst und Neid geplagter Nachbar dasselbe versucht, endet das in einer Katastrophe !

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Fotos: Der Hexentanz

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Interview mit Marco Tulio Solis Fallas, Student an der Zirkusschule VERTIGO in Turin, Italien

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Roland: Hola Marco, wie geht es dir? Sprichst du schon Italienisch?

Marco: Alles läuft gut im Moment, ich spreche schon ganz gut Italienisch!

Roland: Wirst du an der ¨Christmas Show¨ oder ¨Energy Show¨ in Turin teilnehmen?

Marco: Im Moment können wir nicht als Artisten bei den Aufführungen mitmachen. Erst im April 2017 werden wir Neuen auftreten können. Aber ich werde als Teil der Equippe helfen, dass alles gut geht beim Weihnachtsauftritt.

Roland: Wie sind die Kurse, die du gerade besuchst ? Welche Professoren hast du ? Welche Disziplinen trainierst du und wie ist die Stimmung im allgemeinen in der Schule?

Marco: Ich hänge dir hier den Stundenplan für die nächste Woche an. Als mein Spezialgebiet habe ich den Mast ausgewählt. Davon abgesehen haben wir folgende Fächer die ich hier aufführe: Körperliches Training, eigene Disziplin (Mast), Akrobatik, Gleichgewicht (z.B. Handstand), moderner Tanz, klassischer Tanz, Theater. Wir haben sehr gute Professoren, einer speziell, Arian, er kommt aus Albanien und unterrichtet alle Disziplinen und ist eine Kapazität in der Welt des Zirkus. Er ist fast 80 Jahre alt und macht noch Handstand auf einer Hand. Die Stimmung in der Schule ist gut. Alle strengen sich an, es wird hart gearbeitet und es gibt viel Respekt. Das künstlerische Niveau ist hoch, aber es gibt wenige Schüler, die alle Disziplinen trainieren. Diese grosse Vielfalt der Zirkus-Kenntnisse im Fantazztico ist sehr gut. In der kurzen Zeit, die ich jetzt hier bin habe ich viel dazu gelernt. Speziell im administrativen Bereich, in der richtigen Aufteilung der Kurse zum Beispiel. Auf diesem Gebiet möchte ich nächstes Jahr, wenn ich in den Ferien nach Costa Rica komme etwas Unterricht geben.

Roland: Wieviele Studenten sind in eurer Schule und aus welchen Ländern kommen sie ?

Marco: In unserem Kurs ¨professionelle Ausbildung¨ sind 35 Studenten. Dann gibt es noch einen Kurs für Kinder und einen Vorbereitungskurs für die, die in die Schule eintreten möchten. Und dann ist da noch eine grosse Gruppe, die die Aufführungen bestreiten. Die Studenten kommen aus Italien, Spanien, Frankreich, Griechenland, Slovenien, Mexico, Kolumbien, Chile und Brasilien.

Roland: Wählt ihr die Kurse selbst aus? Gibt es auch theoretischen Unterricht? Gibt es Prüfungen? Und ist das zweite Jahr ähnlich aufgebaut wie das erste ?

Marco: Die Kurse wählen wir nicht selbst aus. Sie sind obligatorisch. Während dem ganzen Jahr gibt es Evaluierungen und je nach Geschwindigkeit des Lernerfolges der Gruppe erfolgt der Lernprozess schneller oder langsamer. An Theorie hatten wir bis jetzt einen Kurs über Sicherheit bei der Trainingsarbeit und einen anderen über die Geschichte des Zirkus in Europa und die gegenwaertige Situation. Sicher haben wir im Laufe des Jahres noch andere Kurse. Das zweite Jahr ist etwas anders. Da wird an der Entwicklung von Zirkusstuecken und eigenen Nummern gearbeitet. Das regelmaessige koerperliche Training wir natuerlich beibehalten.

Roland: Wie verbringst du die Freizeit ? Kennst du schon ein bisschen die Stadt und die Umgebung?

Marco: Wir haben sehr wenig Freizeit. Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr ist Schulbetrieb. Samstag trainiere ich auch und Sonntag ruhe ich mich dann aus.

Roland: Hier arbeiten wir momentan an den Vorbereitungen fuer die Tournee im Jaenner in Nikaragua. Und auch an der grossen Tournee im Herbst nach Europa arbeiten wir schon. Wir denken daran bei euch in Turin vorbei zu kommen, um das neue Zirkus-Theaterstueck aufzufuehren?

Marco: Die Idee das Stueck hier aufzufuehren gefaellt mir, nur weiss ich noch nicht wie weit das funktionieren wird. Die Schule hier ist privat. Aber ich werde mich darum kuemmern.

Roland: Ich nehme an du bekommst Informationen ueber was so in Costa Rica passiert. Hast du die Verheerungen durch den Hurrican Otto mitbekommen ? Ich stelle mir vor, dass es manchmal schwierig ist, so weit von zu Hause weg zu sein und alleine in einem neuen Land.

Marco: Natuerlich habe ich das mit dem Hurrican mitbekommen. Ich habe mich einige Tage sehr schlecht gefuehlt. Aber zumindestens hat es nicht Perez Zeledon betroffen. Es ist tatsaechlich manchmal schwierig so weit von zu Hause weg zu sein, aber ich habe ein festes Ziel in meinem Leben und denke dass mein Weg in erster Linie von meiner eigenen Anstrengung abhaengt und zum anderen auch von grossen Menschen, die dir helfen klar zu sehen, in Momenten wo du das nicht selbst erkennen kannst.

6. Dezember 2016

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Artikel: Zirkusprojekt für Kinder in Costa Rica

Julia Remlein aus Badenweiler wird im Rahmen des Freiwilligendienstes nach San Isidro gehen.

1. Julia Remlein aus Badenweiler bringt ihre Zirkuserfahrung für ein Hilfsprojekt in Costa Rica ein. Foto: Dorothee Philipp

BADENWEILER (dop). Bunte Jonglierkeulen wirbeln durch die Luft und versammeln sich auf einmal wie durch Zauberei in den Händen des jungen Künstlers: Eine temporeiche, faszinierende Nummer aus dem Programm des “Circo Fantazz Tico” in Costa Rica. Hier wird Julia Remlein aus Badenweiler ein Jahr lang im Rahmen von “Weltwärts”, des Freiwilligendienstes des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, mit Kindern und Jugendlichen aus prekären sozialen Verhältnissen zusammenleben, Zirkusnummern einstudieren, Vorführungen planen und organisieren helfen, Kostüme und Bühnenbilder entwerfen.

Kunst und Kultur gehören dazu

Am Freitag stellte die 18-Jährige, die in diesem Jahr am Markgräfler Gymnasium Müllheim das Abitur gemacht hat, ihre Pläne im katholischen Gemeindezentrum St. Peter in Badenweiler vor. Dazu gehörte auch ein Film über die Arbeit des “fantastischen Zirkus”, der von der dortigen Organisation Vida Nueva im Rahmen eines Hilfsprogramms für Straßenkinder und Kinder aus benachteiligten Familien 2002 ins Leben gerufen wurde. Über 300 Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 17 Jahren haben bereits von dieser Arbeit profitiert. Denn nicht nur Essen und Kleidung sind essentielle Bedürfnisse, sondern auch Kunst und Kultur gehören zu einer gesunden Entwicklung von Kindern, ist das Credo der Organisation.

Julia hat diese Erfahrung auch selbst gemacht: Seit etwa sechs Jahren ist sie Mitglied im Müllheimer Kinder- und Jugendzirkus “Ragazzi” und hat dort schon bei vielen Aufführungen mitgemacht, als Artistin, Jongleurin oder Stelzenläuferin, oder auch als Trainerin der jüngeren Kinder. Für ihr freiwilliges Jahr im Ausland habe sie etwas Ähnliches gesucht und sei dann auf das Zirkusprojekt von Vida Nueva gestoßen, berichtete sie. Als Entsendeorganisation agieren die Kolping Jugendgemeinschaftsdienste (JGDS), die Freiwilligendienste in gemeinnützigen Projekten in aller Welt anbieten. Das Zirkusprojekt verschaffe den Kindern eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung, trainiere körperliche und soziale Fähigkeiten, kreiere Teamgeist und vermittle einen spielerischen Zugang zu Kunst und Bildung, ist sich Julia sicher. Von rein sportlichen Projekten unterscheide es sich dadurch, dass es hier nicht um Höchstleistungen, Kräftemessen und Konkurrenz geht. Eine gelungene Programmnummer im Zirkus dagegen sei eine Gemeinschaftsleistung aller. Und sie bringt den Kindern nicht nur etwas mit: “Ich kann auch etwas von ihnen lernen”, ist sie sich sicher. Und das Land kennenlernen, das in den 1950er Jahren die Armee abgeschafft und sich seither als stabile Demokratie behauptet hat. Leben wird sie in einer Wohngemeinschaft mit anderen Freiwilligen in der Provinzstadt San Isidro, wo sich die Kinder und Jugendlichen regelmäßig treffen. Bei Bedarf will sie auch beim Englischlernen helfen und Workshops in Schulen anbieten. Pastoralreferent Klaus Nepple lobte die Initiative der ehemaligen Ministrantin: “Sie verkörpert den freien offenen Geist einer Welt, die das Prinzip der Gemeinschaft und Solidarität lebt”, sagte er. “Wir stricken an einer Weltgemeinschaftsfamilie”.

Info: Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung fördert die Freiwilligenprojekte mit 75 Prozent der Kosten, da sich die meisten jungen Leute einen solchen Auslandaufenthalt nicht leisten können. Die restlichen 25 Prozent müssen aus Spenden bestritten werden. Deswegen ist Julia dabei, mit Hilfe der Kolping JGD einen Spenderkreis aufzubauen. Die Spenden können so steuerlich abgesetzt werden.
Die Seelsorgeeinheit Markgräflerland informiert über weitere Details: http://www.se-markgraeflerland.de / Pfarramt Badenweiler; Tel. 07632 / 8238290
http://www.weltwaerts.de ;
http://www.vida-nueva.co.cr

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Video: Circo FantazzTico – Brinca Brunca


Circo FantazzTico – Brinca Brunca von biedelrind

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Fantazztico in Nikaragua / Jaenner 2016

Im Jaenner 2016 waren wir mit Fantazztico in Nikaragua. Nach dem schon traditionellen Festival ¨El Berrinche Ambiental¨ in Granada hielten wir uns noch 10 weitere Tage im Raum an der Grenze zu Honduras auf, Condega, Esteli,…… waren ungeheuer schoene Erlebnisse und Begegnungen mit Menschen die ich aus der Zeit der CONTRAS bei den Brigadeneinsaetzen getroffen hatte. In La Trinidad hat mir die Buergermeisterin voll Begeisterung erzaehlt, dass sie ueber die vielen Jahre immer noch Kontakt zu den Brigadisten von Delemont haben. Erst letztes Jahr sei sie zu Besuch in Delemont gewesen. Die Buergermeisterin, Rosa Haydei hat uns sehr herzlich empfangen und wirklich das ganze Dorf zusammen getrommelt (siehe Foto). Weitere Einsaetze haben in Venecia und San Jeronimo statt gefunden. An diesen Orten waren oesterr. Brigaden am Werk. Die haben geholfen die zerstoerten Kaffeebetriebe und Dorfer im Grenzgebiet zu Honduras wieder aufzubauen. Sind heute stattliche Siedlungen in einem wunderschoenen Berggebiet. Auch Tourismus (am Bauernhof) betreiben sie fuer Nebeneinkommen und die Kaffeebetriebe sind nach wie vor als Kooperativen organisiert. War sehr lehrreich fuer unsere Zirkusequippe, die immer so viel Negatives hier in der Presse ueber Nikaragua lesen muessen!
Nach diesen Erfahrungen werden wir sicher diese Kontakte weiter ausbauen und im Jaenner 2017 wiederum Nikaragua besuchen.
Nikaragua / Jaenner 2016

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Fotoessay von René Jo. Laglstorfer

Unter der Facebook-Seite von René Jo. Laglstorfer (Freischaffender Journalist & Autor) ist ein Fotoessay zum Circo Fantazztico zu finden.

Gerade ist mein erster Text für "Welt der Frau" erschienen:FOTOESSAYIm sozialpädagogischen Zirkusprojekt eines Ö…

Posted by Rejola-press.com on Donnerstag, 7. Januar 2016

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Video: Circo Fantazztico, Uster

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Fotos: Odeion Circo Fantazztico 13. Oktober 2015 / by Albert Moser

Odeion Zirkus Costa Rica (Oct 2015) © Moser Albert
© Moser Albert (Fotograf und Pressefotograf)

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Berlin Cabuwazi

Berlin Cabuwazi

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